Falsch getankt - Was jetzt?
Hektik, die Macht der Gewohnheit oder eine kurze Ablenkung reichen oft schon aus, und schon hat man an der Tankstelle den falschen Zapfhahn benutzt. Aber was tun, wenn das Auto wirklich falsch betankt wurde?
1. Benzin statt Diesel getankt?
Diese Verwechslung wird oft nicht gleich bemerkt, denn der Tankrüssel von Benzin hat einen kleineren Durchmesser, als der vom Diesel. Der Benzin-Zapfhahn lässt sich also leicht in den Dieseltank einführen. Hat man Benzin statt Diesel getankt, kommt es auf das Fahrzeug und die getankte Menge an. Bei einem alten Diesel-Motor und weniger als 10 Liter getanktem Kraftstoff kann einfach Diesel aufgefüllt und weitergefahren werden.
Wurden allerdings mehr als 10 Litern getankt oder handelt es sich um einen neuen Diesel (CDI, HDI usw.) hilft nur noch das Abpumpen des Benzins. Auf gar keinen Fall sollte der Motor gestartet werden. Bemerkt man den Tankfehler erst während der Fahrt, reicht das Ablassen der Tankfüllung nicht mehr aus. In der Werkstatt muss dann unbedingt die Kraftstoffanlage gründlich gereinigt und geprüft werden. Die Kosten dafür liegen bei rund 1000 Euro.
2. Diesel statt Benzin getankt?
So oft kommt diesen Fehler nicht vor, denn normalerweise passt der Diesel-Zapfhahn nicht in den Benzinstutzen des PKW. Passiert es aber leider doch und der Fehler wird vor dem Starten bemerkt, sollte auch hier der Motor nicht mehr angelassen werden. Der Dieselkraftstoff sollte dann ausgepumpt werden. Ist man mit dem falschen Kraftstoff gefahren, muss auch in diesem Fall die gesamte Kraftstoffanlage gesäubert und überprüft werden.
3. Normal statt Super getankt?
Das bringt eigentlich keine Probleme mit sich. Nur bei älteren Auto-Modellen sollte darauf geachtet werden, den Motor nicht voll zu belasten und so schnell wie möglich Super nachzufüllen. |
[Newsfeed mit freundlicher Genehmigung des Europäischen Automobil und Verkehrsclubs]
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